2001 Hollage

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Zeltlager 2001

 

Nicht nur der Vortrupp hatte Tränen in den Augen, auch der Himmel fing an zu weinen, als am 23.07.2001 die 60 Kinder mit den restlichen 13 Betreuern den Zeltplatz Hollager Mühle erreichten. Zum Glück regnete sich der gesamte Regen der folgenden 10 Tage aber schon in der ersten Stunde ab. Nachdem sich jeder „zeltlich" eingerichtet hatte, konnten wir mit unserem Programm zum Thema „Welt" beginnen. Dazu gehörten unter anderem amerikanische Workshops, Wandern wie die afrikanischen Buschmenschen oder Einkaufen auf einem asiatischen Markt. Besonders viel Spaß hatten wir beim Schwimmen im Osnabrücker Freibad mit Sprungturm und allem, was dazu gehört, beim traditionellen Fußballturnier der Kinderelite gegen die Gruppenleiterauswahl, wobei die Gruppenleiter ihre Blamage des letzten Jahres mit einem triumphalen 10 zu 3 Erfolg wieder gut machten, und auf unserem Tagesausflug zur Transrapidstation Dörpen und zum Freizeitpark Schloss Dankern. Wenn wir nicht gerade unterwegs waren, saßen wir gemütlich ums Lagerfeuer und haben altbekannte Zeltlagerlieder geschmettert. Mit der Ausrede, das Banner beschützen zu müssen, saßen die Gruleis manchmal bis in die frühen Morgenstunden zusammen. Wirklich Gefahr bestand jedoch nur bei einem Profiüberfallsduo (grins ;) ). Nach der ersten anstrengenden Woche feierten wir Bergfest mit einer Wetten dass???-Mitmach-Show und Disko. So wie das Zeltlager mit Tränen begann, hörte es auch mit Tränen wieder auf, als wir unsere Lieblingsgaby mit einem Überraschungsgeschenk auf unserem Abschlußfest verabschiedeten. Die kreative Ader der Kinder offenbarte sich in einer Umgestaltung des Märchens „Rotkäppchen und der böse Wolf". Nachdem wir dann am nächsten Tag alles mit vereinten Kräften wieder eingepackt hatten, machten wir uns auf den abenteuerlichen Rückweg. Nach einer kleinen Buspanne, die aber für große Aufregung sorgte, entließen wir die Kinder mit einer Stunde Verspätung in die Arme ihrer glücklichen Eltern.

Ein dickes Dankeschön noch mal an die Küche und die Lagerleitung, ohne die ein so harmonisches und rundherum zufriedenstellendes Zeltlager nicht möglich gewesen wäre.

 

Von Katharina Bialek, Kerstin Schultze und Magnus Pollak