2000 Ankum

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Zeltlager 2000
 in Ankum

vom 24.07.-04.08.2000

 

Canale Grande im Osnabrücker-Land

Es begann gar nicht schlecht. Der Vortrupp erwacht nach der ersten Nacht bei Sonnenschein. Wenn das kein gutes Omen für die kommenden zwei Wochen ist. Bei meist angenehmen Temperaturen werden die Zelte und auch das Banner aufgebaut. Doch kaum erscheint der erste Bus mit Kindern am Horizont, nahen erste dunkle Wolken. Doch die Sonne begleitet das Einräumen und erste bekannt machen der Kid´s. Mit dem Aussprechen des ersten Programmpunktes: GROSSGRUPPENSPIELE durch einen Teamer, fallen die ersten Regentropfen. Bedingt durch den Regten, fiel schon das erste Lagerfeuer aus. Es sollte nicht das letzte sein.


Rudolf mit Lagertypischer Bekleidung

Im Laufe der Tage stellte sich heraus, das bei jeder Erwähnung des Wortes GROSSGRUPPENSPIELE der Regen wieder einsetzte. Das durchweg miese Wetter konnte die Gruppenleiter nicht davon abbringen, das geplante Programm, mit wenigen Ausnahmen durchzuzeihen. Wie in jedem Jahr gab es eine Stafette, Workshops, Sport, das traditionelle Fußballspiel GruLei gegen die Kid´s (das Ergebnis ist Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erfragen), einen Ausflug nach Osnabrück (mit Besuch des Zoos), Geld oder Liebe Show  und vieles mehr. Neu in diesem Jahr war ein Markttag, an dem die Kinder sich an verschiedenen Ständen verwöhnen lassen konnten. 
Ach ja, die Gruselwanderung sollten wir nicht vergessen. Fast wäre sie buchstäblich ins Wasser gefallen, aber nicht weil es zur geplanten Zeit regnete, sondern weil zwei zarte Gruppenleiterinnen Angst hatten, auch einmal in diesem Zeltlager naß zuwerden. Nach langen Diskussionen ging es aber doch los. Und wir zwei, die wir in diesem Jahr unser zwanzigjähriges Zeltlagerjubiläum feierten, das von Seiten der Lagerleitung keine Beachtung fand, können sagen es war eine tolle Gruselwanderung. Allein Agathas Auftritt reichte aus, um das Abendessen in Wallung zu bringen. 
Wo wir gerade beim Essen sind, Marion und Oliver haben uns alle super verpflegt. Dabei wurden sie oft von fleißigen Kindern tatkräftig unterstützt.
Nachdem die ramponierte Pfanne das Signal zum Essenfassen gegeben hat, stürmten alle um das noch glimmende Lagerfeuer, sofern es am Abend zuvor den mal brannte, zum Tischgebet. Danach ging es endlich ins Großzelt an die Töpfe. 
               Mampf, schmatz

Wobei wir immer wieder feststellen mußten, das die Tischmanieren Herrn Knigge nicht unbedingt gefallen hätten. Daraus folgt, im nächsten Jahr gibt es einen Workshop, wo Essen bei Tisch geübt wird. 
Teilnahmepflicht für alle Kid´s und einige der GruLei´s (SCHERZ)


die Küche

Wir hatten soviel, das es uns auch jetzt nicht losläßt. REGEN, REGEN.
Stellen wir uns mal ganz dumm: Ein Zeltplatz mit Lehmboden, der Tagelang berieselt wird. Irgendwann einmal (maximal nach zwei Tagen) ist der Boden mit Wasser gesättigt. Was passiert, wenn es trotzdem weiter regnet? Richtig, erste Pfützen,  Pfützen? Nein Seen!! Was machen also pfiffige GruLeis? Richtig, buddeln einen kleinen Graben. Dabei wäre es sehr nett, wenn das nicht nur zwei oder drei machen müssten, sondern sich jeder um sein Zelt kümmern würde. Aber man/frau kann ja nicht zuviel erwarten. (An dieser Stelle sei Thomas R. Agatha und auch Matze gedankt) Doch was tun, wenn die Gräben dann auch voll laufen? Genau, man nimmt zwei Grulei´s, gibt ihnen je einen Meßbecher aus der Küche dazu einen zehn Liter Eimer und läßt sie die Nacht über Gräben entwässern. Was man in einer solchen Nacht alles außer Wasser, Wasser und nassen Klamotten erleben kann; da trifft man Mädchen morgens um vier UHR im Jungszelt; man sieht fremde Leute unsere Iglu´s verschnüren (die Bordesholmer wollten uns überfallen. hihihihihihi); man lernt Ralf Sögels "Verliebte Fischer kennen"; entdeckt, wie schön Fußbäder sein können - Hallo Semmerl -; und nicht zuletzt sorgt man für Touristische Attraktionen auf dem Zeltplatz. Wie Touristische Attraktionen?


sightseeing am theologischen Durchfluß!!

Beim Leeren unserer Gräben und Kanäle kamen wir uns immer näher, die Gräben und wir. Schließlich war es an der Zeit den trockengelegten "Kindern" einen Namen zu geben. Dieser Aufgabe nahmen wir uns am nächsten Tag an. Das Loch Naß; der theologische Durchfluß, den Rungschen Abfluß; das Kneipsche Fußmoor, die wilde Göpner und der wilde Kretschmer um nur einige zunennen. In diesem Zusammenhang möchten wir auch noch kurz auf die Tatkräftige Unterstützung von Gaby und Kaplan hinweisen. Kaplan, der uns mit so manch dummen Spruch über de Frust beim Schippen hinweg half, und durch sein Outfit immer wieder für Erheiterung sorgte. DANKE!
Nicht vergessen darf man in diesem Zusammenhang auch die Akustische Unterstützung der beiden, die sie uns nachts mit ihrem Schnarchen haben zuteil werden lassen. DANKE!
Nicht das hier der Eindruck entsteht das Lager wäre nur naß und doof, nein. Es war ein wirklich schönes, gutes und meist auch harmonisches Lager. Vielleicht lag es ja auch daran , das es manches Mal regnete...

Bis zum nächsten Jahr sagen,

Kirsten
            &
                 Stefan